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Zabriskie Point „Mantra“Worldbeat, NuJazz, Ambient, avantgardistische Ausflüge, rhythmische Grooves, Spacesounds, feinsinnige Improvisationen und elektro-akustische Klangspielereien vermischen sich zu einer fesselnden, spannenden, experimentierfreudigen und abenteuerlustigen Musik, die den Hörer mitnimmt in ein neues Klang-Universum: fremdartig und exotisch einerseits, andererseits anmutig und irgendwie wohl bekannt wie ein lang vermisstes intimes Gefühl. Die Formation Zabriskie Point um den Kölner Vibraphonisten Rupert Stamm und dessen langjährigen musikalischen Partner Jochen Krämer an diversen Schlaginstrumenten, zelebriert einen klanglichen Schmelztiegel der Stile, Stimmungen und Gefühlswelten. Die neue CD „Mantra“ bietet einen weltumspannenden Rundtrip durch Stationen in Afrika, Asien und der „westlichen“ Welt Amerikas und Europas. Seit einigen Jahren ist Zabriskie Point ein fester Bestandteil der deutschen Jazzszene. Viele Auftritte und Tourneen bis nach Westafrika haben die Band bekannt gemacht. Die Formation wurde 1991 von Rupert Stamm gegründet. Neben dem Vibraphon, das er in Berlin studierte, beschäftige er sich ebenso intensiv mit klassischem Schlagzeug, Djembé und Balafon. Seine zahlreichen Arbeiten brachten ihn mit weltbekannten Größen der Musikszene zusammen: Bob Moses, Jerry Granelli, Anthony Cox, Marc Ducree und viele andere große Namen arbeiteten mit Rupert Stamm. Drummer/Perkussionist Jochen Krämer studierte klassisches Schlagzeug in Darmstadt wurde u.a. von Peter Erskine, Dennis Chambers und Michael Küttner unterrichtet. Ebenfalls seit 1991 bei Zabriskie Point, spielt er in zahlreichen Bands und Projekten in Jazz, Klassik und Neuer Musik. Bassist Johannes Gunkel und Sänger Daniel Mattar, beides Absolventen der HdK Berlin und erfahrene, vielseitige und innovative Vertreter der deutschen Musikszene, ergänzen die zehn Kompositionen mit ihrer großen Einfühlsamkeit und Virtuosität. Das erste Stück „Ouagadougou“ ist eine rhythmische, stimmungsvolle Führung durch die Hauptstadt von Burkina Faso, entstanden duch die Eindrücke, die Rupert Stamm während zwei Aufenthalten in dem westafrikanischen Land gesammelt hat. „Abacaxi“ entführt in die heißen Regionen Brasiliens mit viel perkussiver Schnelligkeit und die Up-Tempo-Nummer „Salemunaleykum Habibi“ ist die musikalische Umsetzung einer orientalischen Begrüßung unter guten Freunden. „Zero Hour“ bietet relaxte Chill Out-Musik vom Feinsten und das groovende „Dancer In The Light“ ist einer der besonderen Höhepunkte von „Mantra“. Entstanden unter dem Einfluß des Musical-Dramas „Dancer In The Dark“ ist diese Komposition so etwas wie die „Hit-Single“ dieses Albums mit Einflüssen aus Rock- und Popmusik. „Serenade“ und „Piao Liang“
bieten die ruhigen, balladesken Momente von dieses Albums. Letzteres entführt
nach China und beschreibt die melancholischen Gedanken, wenn man einer
vorübergehenden Schönheit nachblickt. Aus Marokko stammt „Rouroub“, die
einzige Fremdkomposition des Albums. Geschrieben von Oud-Spieler Abderrafik
Cherraf beschreibt das Stück die Stimmung im Rammadan kurz vor Sonnenuntergang
- also zu der Zeit, wenn der Hunger in der Fastenzeit am größten ist. „Soft
Music is Coming in your Ears“ ist eigentlich das Titelstück, denn dieser
Satz kommt aus dem Mantra, das von Daniel Mattar hier gesungen wird.
Eine Anhäufung von tiefgreifenden Erlebnissen, in eruptiven Tönen und schrägen
Klangfolgen ausgedrückt. Das als Kinderlied gedachte „Lena“ beschließt
mit weichen Klängen und zarter Melodie
diese abwechslungsreiche Tour durch die Klang- und Gefühlswelt von Zabriskie Point.
„Mantra“ ist bereits das vierte Album von Zabriskie
Point und wird wie bereits die Vorgänger das Publikum begeistern. Die Band
füllt den improvisatorischen Gedanken des Worldbeat mit Elementen von Lounge,
Space, Ambient, Trance, Clubmusic und NuJazz und kreiert einen Stil, der so gar
nicht in eine Schublade passen will. Druckvoll und zart, abgeklärt und
experimentell, erdverbunden zwischen den Grooves der Klanghölzer von Perkussion
und Marimba und den sphärischen, spacigen Klängen des Vibraphons: ein Ping-Pong
des klassischen Dialogs, ohne leicht durchschaubare Muster.
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Zabriskie Point - Rupert Stamm (vb, marimba, bmarimba) Veröffentlichung:
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