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Thoneline Orchestra
„Panta Rhei“
Die Kölner Saxophonistin und Komponistin Caroline Thon zeigt sich kreativ: Im Bandnamen Thoneline Orchestra fusioniert ihr Nachname Thon mit dem englischen tone line (Tonreihe). Nomen est omen. An schicksalhafte Vorbestimmung mag man denken, wenn Thon sich beruflich gleich auf zwei Ebenen mit Tönen beschäftigt: als Musikerin und als ausgebildete und praktizierende Tontechnikerin (ein versteckter Hinweis auf ihre Arbeit im Rundfunk findet sich auf ihrer Homepage, wo sie einen eigenen O-Ton über „Yoga und das Komponieren“ als O-Thon ankündigt).
Das CD-Debüt des Thoneline Orchestra weist bereits mit seinem Titel auf den kreativen Prozess und eine Herangehensweise, hinter der sich mehr als eine nur musikalische Haltung verbirgt. Panta Rhei geht auf den griechischen Philosophen Heraklit und seine Lehre von der Einheit aller Dinge zurück: „Verbindungen: Ganzes und Nichtganzes, Zusammengehendes und Auseinanderstrebendes, Einklang und Missklang und aus Allem Eins und aus Einem Alles.“ Die Musik des Thoneline Orchestra ist nichts anderes als die Zusammenführung von Divergierendem und Heterogenem zu einer Einheit. Elemente aus Moderner Klassik, zeitgenössischem Jazz und Rhythm'n'Blues fließen zu einem Strom zusammen, der mit dem Mainstream nichts gemein hat.
Caroline Thon nutzt das Orchester, um ihre kreativen Ideen auszuformulieren, inspiriert vom Leben, den Mitmusikern und nicht zuletzt von Impulsen aus einer vielschichtigen Biographie: Klassisches Saxofonstudium (Wuppertal), einjähriger Aufenthalt an der Berklee School of Music in Boston, Jazzstudium an der Musikhochschule in Köln (mit Abschlüssen in den Fächern „Jazz- Komposition“ und „Saxofon“), vielfältige Projekte und Bands vom Duo, über ein frei improvisierendes Trio in der Besetzung Gesang, Gitarre, Saxofon, ihrem Quintett Patchwork (mit Junia Vent, Laia Genc, Matthias Nowak, Christoph Hillmann), einem Saxofonquartett, dem Modern Jazz-Quartett Limelight, Touren und Aufnahmen u.a. mit der Avantgarde-Formation Fleisch, dem United Women's Orchestra, Ulla Osters S-Machine, Kooperationen mit WDR, MDR, SWR, BR und DLF. In den Niederlanden wurde sie zweimal bei Internationalen Kompositions- und Band-Wettbewerben mit dem 1. Platz ausgezeichnet. Vom Europäischen Musikfestival in Stuttgart erhielt sie 2008 zusammen mit Patrick Bebelaar den Kompositionsauftrag zur Bearbeitung der „Kunst der Fuge“ von J.S.Bach aus der Sicht des Jazz.
Das Thoneline Orchestra , ihr in mehrerlei Hinsicht bislang größtes Unterfangen, hat seine Vorgeschichte: Alles begann 2008 mit einem Kompositionsauftrag des Landes NRW in der Reihe Komponistinnen in NRW. Das Ergebnis stellte sie live mit dem Cologne Contemporary Jazz Orchestra vor. Ein Erfolg mit Folgen: Inzwischen leitet sie mit dem Thoneline Orchestra ihre eigene Großformation und präsentiert mit Panta Rhei ihren vielversprechenden Einstand im jazzmusikalischen XL-Format (entstanden in Kooperation mit dem Deutschlandfunk, gefördert durch die Initiative Musik und aufgenommen im August 2010 im Sendesaal des DLF).
-------------------------------------------------------- Nicht nur ästhetisch vereint das Thoneline Orchestra eine Vielzahl von Bezugsquellen. Die Band bündelt die kreativen Kräfte von Musikern, die Erfahrungen aus unterschiedlichsten Spielsituationen einbringen: |
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Thoneline Orchestra „Panta Rhei“
A-Jazz A 5011
Vertrieb: NRW Vertrieb
 Matthias Knoop - trompete
Steffi Deckers - trompete
Christian Winninghoff - trompete
Matthias Bergmann - trompete
Ben Degen - posaune
Tobias Wember - posaune
Philipp Schug - posaune
Stephan Schulze - posaune
Florian Trübsbach - saxofon
Frank Sackenheim - saxofon
Stephan Mattner - saxofon
Jens Böckamp - saxofon
Norbert Emminger - saxofon
Laia Genc - piano
Sebastian Räther - bass
Jens Düppe - schlagzeug
Gastsolisten: Filippa Gojo – gesang, Frank Wingold – gitarre, Nils Tegen - melodica.
A-Jazz – Dankwartstr. 20 – D 23966 Wismar - Tel 03841 3035-305 – info@nrw-jazz.de - www.nrw-jazz.de
Veröffentlichung:
29. Juli 2011
[Info
als PDF] - 2,5 mb
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