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Oli Kuster
Kombo
„Flokati“
„The solid crafting of his tunes and the dynamically
energetic performances that Kuster coaxes out of his
Kombo made this disc a consistent treat, the kind of
absorbing and creative music that reveals more of itself
with each listening. Definitely recommended.“ -
Cadence NYC, Stuart Kremsky 2010
Nach «Oerlikon» folgt nun mit „Flokati“ der zweite Streich der Oli Kuster Kombo. Und wieder stammt das gesamte Repertoire aus der Feder des Bandleaders. Kuster gebärdet sich allerdings überhaupt nicht als autoritäterChef, vielmehr sorgt er als demokratisch gesinnter primus inter pares dafür, dass die musikalischen Ideen ungehindert zwischen allen Beteiligten hin und her fliessen können, wobei jedoch stets die Form gewahrt wird. Wie Kuster pflegen auch der Klarinettist Jürg Bucher, der Bassist Lorenz Beyeler und der Schlagzeuger Dominic Egli die Liebe zu fein ausgearbeiteten Details, ohne dabei das Gespür für längere Spannungsverläufe zu verlieren. Dem modernen Jazz gebricht es häufig an Charme und Leichtigkeit. Auf die Musik der Oli Kuster Kombo trifft diese Diagnose nicht zu - sie oszilliert auf vergnüglich kurzweilige Weise zwischen eleganter Anmut und vertrackter Verschrobenheit und lässt auch den einen oder anderen seltsamen Schnörkel zu. Als Pianist und Bandleader geht Kuster konsequent seinen eigenen Weg, wobei er weder den Respekt vor der Tradition übertreibt, noch sich von Trends und Moden ablenken lässt. Kusters Stücke, die oftmals rätselhafte Titel tragen, sind auf unangestrengte Weise originell: Man hört ihnen an, dass sie das Resultat eines langen inneren Reifeprozesses sind, bei dem sich durchaus auch spontane Geistesblitze ereignen können. Kuster kopiert das Schaffen unorthodoxer Abweichler wie Thelonious Monk, Herbie Nichols, Geri Allen oder Michele Rosewoman nicht, er reflektiert es und zieht aus dieser Reflexion seine eigenen Schlüsse.
„ Die zweite CD der Kombo rund um den Schweizer Pianisten Oli Kuster bietet verschrobene, aber charmante Themen, die auf seltsame Weise ins Ohr gehen. “ - concerto April/Mai2010 Geboren 1968 in Bern, beginnt Oli Kuster im Alter von sieben Jahren mit dem Klavierspiel und besucht nach einer Elektroniker- Lehre die Jazzschule Bern, sowie die Jazz- und Rockschule Freiburg. Er studierte an der New School in New York bei George Cables, Geri Allen, Michelle Rosewoman und Fred Hersch und machte 1995 an der Jazzschule Luzern seinen Abschluss, wo er danach auch als Lehrer tätig war. Von 1996 an war er zehn Jahre lang Lehrer für elektronische Tasteninstrumente und ist seit 2006 Lehrer im Fachbereich Jazzklavier an der Musikschule Köniz.
Oli Kuster Klavier Bekannt geworden ist Oli Kuster allerdings in einem anderen musikalischen Spektrum. Mit „Züri West“ stürmte er jahrelang regelmäßig die schweizer Pop-Charts, er arbeitete mit dem Ambientbassisten Mich Gerber, im Elektropop-Duo „Pola“, mit der Indie-Band „Electric Blanket“ ist er bald wieder unterwegs auf Tour und nebenbei komponiert er noch Filmmusiken. Doch blieb er dauernd seinen Wurzeln treu: dem Jazz mit all seinen Facetten. Neben zahlreichen Engagements in den verschiedensten Formationen (z. B. Manufactur, Lumi, Gilbert Paeffgen Trio), hat er mit der Oli Kuster Kombo (Debut-Album „Oerlikon“ aus dem Jahre 2007 auf UNIT 4178) sein eigenes Ding geschaffen, das ihn wieder zurück zu komplexeren Harmonien und Rhythmen führt. Geboren 1967, aufgewachsen im Kanton Aargau. Als Zehnjähriger begann er Klarinette zu spielen und besuchte fortan klassischen Unterricht. Mit 21 Jahren zog er für ein Jahr nach Paris, wo er den Jazz und auch das Saxophon entdeckte. Zurück in der Schweiz, studierte er an den Jazzschulen in Luzern und schliesslich in Bern - u. a. bei Andy Scherrer (Saxophon) und Frank Sikora (Komposition und Arrangement) -, wo er 1996 mit Diplom abgeschlossen hat. Seither lebt er in Bern.
Der begnadete Komponist Oli Kuster schafft mit "Oerlikon" und
"Flokati" zwei Meisterwerke im klassischen Jazzquartett-Format. Die
Tonsprache ist seine ureigene. Es gibt keine vergleichbare harmonisch-
melodisch-rhythmische Jazzkonzeption. Im jahrzehntelangen
Zusammenspiel hat seine Kombo zudem einen höchst organischen Bandsound
entwickelt. Diese Musik schreibt dank ihrer absoluten Eigenständigkeit
europäische Jazzgeschichte!
Harald Haerter
Jürg Bucher Klarinetten Unter den europäischen Saxophonisten der jüngeren Generation zählt Jürg Bucher zu den grossen Melodikern; in jüngster Zeit ist er auch oft als Klarinettist aktiv. Er ist kein hektischer Phrasendrescher, sondern ein Improvisator mit einer lyrischen Ader, der es liebt, angeregt mit seinen Mitmusikern zu kommunizieren. Geboren 1968 in Bern, beginnt Oli Kuster im Alter von sieben Jahren mit dem Klavierspiel und besucht nach einer Elektroniker- Lehre die Jazzschule Bern, sowie die Jazz- und Rockschule Freiburg. Er studierte an der New School in New York bei George Cables, Geri Allen, Michelle Rosewoman und Fred Hersch und machte 1995 an der Jazzschule Luzern seinen Abschluss, wo er danach auch als Lehrer tätig war. Von 1996 an war er zehn Jahre lang Lehrer für elektronische Tasteninstrumente und ist seit 2006 Lehrer im Fachbereich Jazzklavier an der Musikschule Köniz. Bekannt geworden ist Oli Kuster allerdings in einem anderen musikalischen Spektrum. Mit „Züri West“ stürmte er jahrelang regelmäßig die schweizer Pop-Charts, er arbeitete mit dem Ambientbassisten Mich Gerber, im Elektropop-Duo „Pola“, mit der Indie-Band „Electric Blanket“ ist er bald wieder unterwegs auf Tour und nebenbei komponiert er noch Filmmusiken. Doch blieb er dauernd seinen Wurzeln treu: dem Jazz mit all seinen Facetten. Neben zahlreichen Engagements in den verschiedensten Formationen (z. B. Manufactur, Lumi, Gilbert Paeffgen Trio), hat er mit der Oli Kuster Kombo (Debut-Album „Oerlikon“ aus dem Jahre 2007 auf UNIT 4178) sein eigenes Ding geschaffen, das ihn wieder zurück zu komplexeren Harmonien und Rhythmen führt.
Oli Kuster Klavier Lorenz Beyeler begann seine musikalische Laufbahn als Cellist und wechselte einige Jahre später zum Kontrabass. Er studierte an der Jazzabteilung der Hochschule für Musik und Theater bei den Meistern Thomas Dürst, Peter Frei, Béla Szedlàk und Bänz Öster. Heute umfasst seine musikalische Tätigkeit nebst der
Lorenz Beyeler Kontrabass Orchestra“, „Hackbrettplus“, „Contreband“, „Oli Kuster Kombo“ auch verschiedene Engagements als Sideman, unter anderem von George Robert, Sandy Patton, Mats Spielmann, Stewy von Wattenwyl, Andy Harder, Mark Soskin und Joan Faukner. Seine Konzerttätigkeit brachte in zu Auftritten an den Jazzfestivals von Bern, Montreux, Zürich, Langnau, Cully und Cannes. Im Rahmen diverser Workshops besuchte er Meisterkurse bei Kontrabassgrössen wie Ray Brown, Rufus Reid, und Jay Anderson. Dominic Egli gilt mittlerweile als einer der originellsten Jazzschlagzeuger der Schweiz. Sein breites Repertoire an Ausdrucksmöglichkeiten hat er sich unter anderem während längeren Aufenthalten in Amerika und Westafrika geholt. Er spielt häufig in Trioformationen. So hat er u.a. mit Peter Frei, Jean-Paul Brodbeck,
Dominic Egli Schlagzeug Marcos Jimenez und Robert Lakatos vielbeachtete Trioplatten eingespielt. Im Moment ist er auch in den folgenden Bands aktiv: Mats-Up, K:E:B (karnusian/ egli/bucher), daniel schläppi's voices, araxi karnusian's strange sounds-beautiful music, marcos jimenez trio und duo whirlpool. |
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Oli Kuster
Kombo
„Flokati“
UNIT Records UTR 4215
Vertrieb-D: JaKla/Alive
Vertrieb-A: Extraplatte
 Oli Kuster (p)
Jürg Bucher (cl)
Lorenz Beyeler (b)
Dominic Egli (dr)
Veröffentlichung:
19.11.2010
[Info
als PDF] - 2,5 MB
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