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Kerouac
“Erfindungen”
«Das Quartett liefert in kollektiven Improvisationen intensiv formulierte Ereignisse, die irgendwo zwischen Mulligan und dem abwechslungsreichen Steve Coleman changieren. Da werden mit Powerspiel Hirne durchgeblasen, aber auch dank viel Konzentrationstillere Cool-Jazz-Momente gepflegt. Eine reizvolle Platte, die Lust auf einen Live-Auftritt macht.» Jazz Thing, Februar 2007 «Kerouac spielt eine Art Jazz-Dichtung, in der sich Groove und freie Momente, prägnante Solos und kollektive Klangmalerei inein kontrastreiches Ganzes fügen.» Neue Zürcher Zeitung, Juli 2007
Kerouac ist das innovative und eigenständige Jazzquartett um den Schweizer Tenorsaxophonisten Michael Jaeger , das eine äusserst kraftvolle improvisierte Musik präsentiert.Jazzmusik, in der Chaos neben Stille stehen kann, sowie Innovation neben Tradition.Die Synergien entstehen zwischen den jungen Löwen; an der Seite von Jaeger ist der Bieler Vincent Membrez am Piano und der Bündner Luca Sisera am Kontrabass; sowie dem Berner Urgestein am Schlagzeug: Norbert Pfammatter . Mit der ersten Platte „ Erfindungen ",die nun auf dem renommierten Label UNIT Records erscheint, stellt Kerouac ,schon seit 1999 im Zürcher Untergrund unterwegs, ein packendes Debüt vor.Zu hören sind einerseits kollektive Improvisationen, die „an Ort bleiben", das heisst, nicht die lineare Entwicklung mit stets neuem musikalischen Material wird gesucht, sondern beschränktes Material gewinnt an Intensität, indem die Musiker es variieren und umkreisen.Es werden verschiedene Räume erfunden, und darin improvisiert.Jaeger organisiert das improvisierte Material in Zeitstücken mit Hilfe von Partituren: Vier synchronisierte digitale Uhren dienen dabei den Musikern als „Dirigenten"; radikale musikalische Brüche und Schnitte werden mit Hilfe der Uhren spielbar. Auf der Platte „ Erfindungen “sind die Zeitstücke „ Bang " und „ Tempo da perdere "zu hören.Andere Kompositionen von Jaeger sind mehr der Tradition verpflichtet: Es sind swingende Lieder, Nachhalle der großen Jazzstandards.Die eigene Melodik, die Jaeger dabei braucht, erinnert an die des modernen Altisten Greg Osby; das harmonische Denken ist inspiriert vom Saxophonisten Mark Turner, bei dem Jaeger auch studierte. Die Stücke sind nicht mehr funktionsharmonisch,sondern es sind an- und nebeneinander gesetzte Akkordfarben, verbunden durch die Logik der „eigenständigen" Melodie. Die Liebe zur Logik in der Musik hat Jaeger von seinem wichtigsten Lehrer, dem Zürcher Altisten Nat Su, bei dem er zehn Jahre studiert hat.Zeitstücke, freie Improvisationen oder eigene Lieder, der Sound von Kerouac – eine kompakte und reichhaltige Mischung aus Schlagzeug, Kontrabass, (präpariertem) Piano und Tenorsaxophon – hält zusammen was zusammen gehört. |
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Kerouac
“Erfindungen”
Unit Records 4179
Vertrieb: SunnyMoon Distribution 
Michael Jaeger (ts)
Vincent Membrez (prepared p)
Luca Sisera (b) Norbert Pfammatter (dr)
Veröffentlichung:
02.11.2007
[Info
als PDF] - 250kB
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