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Nils Kercher
„ANCIENT INTIMATIONS LIVE“
Feinsinnige Weltmusik, die vom Wechsel
zwischen organischen Rhythmen, dem
transparenten Klang der Kora, Cello und
nuanciertem, vielstimmigen Gesang lebt.
Minimalistische Transparenz und vielschichtige Percussion
Spätestens, wenn man die natürliche und ausdrucksstarke Musik von Nils Kercher und seinem Ensemble live erlebt, wird klar: dies ist ein neuer Stil, eine ganz eigene Mischung, die sich nicht leicht einem einzigen Genre zuordnen lässt.
Die Musiker erlauben es sich, west-afrikanische, indische und klassische Themen unvoreingenommen zu erforschen und diese Klänge mit ihren eigenen musikalischen Vorlieben verschmelzen zu Lassen.
Das abwechslungsreiche Bühnenprogramm fliesst von einer folkigen Leichtigkeit, zu minimalistischer Transparenz und dann wieder zu ekstatischer Percussion.
Gegensätzliche Elemente werden mit solchem Fingerspitzengefühl ineinander verwoben, dass der Zuhörer nichts ungewöhnliches an dieser Zusammenstellung empfindet - gerade das Verbundensein mit einer Quelle jenseits von kulturellen und traditionellen Definitionen verleiht dieser Musik ihre Authentizität.
Entschleunigung und Global Village
Es ist dem Ensemble gelungen, diese intime Musik auf die Bühne zu bringen und ihr dabei den Raum zu lassen, den sie braucht, um aufzublühen.
Wer hier schnelle (Afro-)Beats oder treibende kommerzielle Sounds erwartet, wird wohl nicht auf seine Kosten kommen, denn diese Musik möchte zu einer Entschleunigung einladen. Ein wenig so, wie wenn wir aus unserer hektischen modernen Welt mit Autos, Internet und Radios plötzlich in einem abgelegenen westafrikanischen Dorf landen würden: es wäre überraschend still und das tägliche Leben fliesst mit einer Ruhe und Gelassenheit dahin, wie wir es im ersten Moment vielleicht als Schock erfahren könnten - bis wir merken, dass diese Ruhe ganz andere Nuancen und Zwischentöne des Lebens hörbar werden lässt.
Während ihrer Konzerte möchte das Künstlerpaar Nils Kercher und Kira Kaipainen ihr Publikum mit in ein solches globales Dorf nehmen - mitten in unserer Welt und ohne den Versuch, etwas anderes zu sein als sie sind - Musiker dieser Zeit und dieses Kontinents.
Nils Kercher: auch Percussionist & Sänger
Fast wie nebenbei stellt Nils Kercher unter Beweis, dass er, neben der Kora, die er mit dieser Leichtigkeit als einer der wenigen Europäer beherrscht, auch ein erfahrener und virtuoser Percussionist ist.
Das zentrale Markenzeichen bleibt jedoch seine unverkennbare Stimme, mit der er immer wieder neue Farben malt: ob er frei zu einer vom Publikum gesungenen rhythmischen Sequenz improvisiert, auf westafrikanischer Mande-Weise singt oder mühelos zwischen normaler Stimmlage und bemerkenswert hoher Kopfstimme hin und her gleitet. Sein Gesang erzählt, begleitet vom nuancierten Gesang Sylvia Laubés und der skandinavischen Tonlage Kira Kaipainens, tiefgründige und lebensnahe Geschichten - auch wenn die Worte manchmal aus gesungenen Rhythmen oder Lauten bestehen.
Uraltes Medium
Das Publikum liefert die polyrhythmische Basis für das Stück „Miniamba“. Mit ihren interaktiven Kompositionen erinnern die Musiker daran, dass Musik nicht eine exklusive Aktivität für einige Profis auf der Bühne bleiben muss, sondern schon seit Urzeiten ein zentrales Medium für Kommunikation und zwischen-menschlichen Austausch darstellt. Auf dem Konzertfilm wird deutlich, mit welcher Inspiration diese Einladung vom Publikum angenommen wird.

Internationales Team
Die Besetzung des Ensembles besteht neben Kira und Nils aus einem internationalen Team von charaktervollen Musiker/innen, die jede/r auf ganz eigene Weise das Projekt bereichern: Samuli Majamäki, der finnische Schlagwerker und Musikproduzent, Sylvia Laubé aus der Karibik, die viele Jahre mit Rokia Traoré auf der Bühne stand und vorher mit Angelique Kidjou und Papa Wemba gesungen hat, Stephanie Bosch, die Meisterschülerin von Pandit Hariprasad Chaurasia, einer der international namhaftesten klassischen Musikern Indiens und dem Cellisten Thomas Steudel, der neben eigenen Soloproduktionen auch mit Ramesh Shotham tourte.
„Das Konzert unter dem Titel Ancient Intimations liess für zwei Stunden die Zeit stillstehen” General-Anzeiger Bonn
Das Album enthält zusätzlich eine 40-minütige DVD mit einem stilvoll geschnittenen Musik-Film der besten Momente des Konzerts und drei Musikvideos, deren unterschiedliche Drehorte den Bogen beschreiben, den diese globale Musik spannt: im ersten Musikvideo singt Kira Kaipainen im eiskalten verschneiten finnischen Winter, das Zweite wurde gedreht in einem abgelegenen Dorf am Niger. Nils singt hier auf Soussou, der Sprache seiner Freunde in Guinea, über die bemerkenswerte Würde und Warmherzigkeit der Menschen trotz unvorstellbar armer Lebensumstände. Das dritte Video spielt auf einer europäischen Sommerwiese.
“Ein gelungener Brückenschlag zwischen
europäischen und afrikanischen Traditionen"
Hessischer Rundfunk
“intriguing and original use of the voice...very elegant album”
Radio Groovalizacion
“Ein musikalisches Festmahl für die Ohren”
Connection Verlag |
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Nils Kercher
„ANCIENT INTIMATIONS LIVE“
nils kercher records EAN 4260179520020
Vertrieb:amazon/cd-baby/eigenvertrieb

Nils Kercher (D)
Kora - afrikanische Harfe, Djembé, Gesang, Kalimba
Kira Kaipainen (Finnland)
Percussion, Bolong, Balafon, Tanz, Gesang
Samuli Majamäki (Finnland)
Percussion, Udu, Gesang, Gong, Harmonium
Sylvia Laubé (Karibik / Frankreich)
Gesang, Tanz, Percussion
Stephanie Bosch (D)
Bansuri - indische Bambusflöte
Thomas Steudel (D)
Cello
Veröffentlichung:
15. Juni 2012
[Info
als PDF] - 7,5 mb
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