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Ulla
van Daelen
„Metharphosis“
Aus der intensiven Beschäftigung mit Jazz, Pop, Folk und Weltmusik gestaltet die in Köln lebende Harfenistin Ulla van Daelenihre eigenen poetisch-rhythmischen Kompositionen, die sie bereits auf vier CDs veröffentlicht hat. Gemäss ihrem Vorbild Leonard
Bernstein sind Ulla van Daelens Konzerte unkonventionell und grenzüberschreitend. Solistisch oder zusammen mit ihren musikalischen
Wunschkandidaten präsentiert sie die Harfe als echtes Performance-Instrument, das an keine stilistischen Grenzen
gebunden ist und frei aus allen möglichen Winkeln der Musikkulturen seine Klangvielfalt
schöpft. So auch das neue Album von Ulla van Daelen: „Metharphosis“ verbindet
die „Harp“ mit der Schönheit des Schmetterlings nach seiner Vollendung - frei,
ungestüm, farbenfroh und vor allem wunderschön.
Bereits im zarten Alter von fünf Jahren improvisiert Ulla van Daelen am Klavier und
gewinnt mit zehn schon erste Preise bei „Jugend musiziert“. Kurz darauf entdeckt sie
die Harfe als ihr Trauminstrument. Ihre Studien in Köln und Den Haag schließt sie mit
Auszeichnung ab. Es folgen zahlreiche Meisterkurse, Workshops und Konzertreisen
in die USA und nach Japan. Nach mehreren Engagements an der Deutschen Oper in
Berlin und der Deutschen Oper am Rhein, wird sie 1990 Solo-Harfenistin des WDR Rundfunkorchesters.
Schon während des Studiums entwickelt Ulla van Daelen neue
Klänge und Rhythmen auf der Harfe, inspiriert durch die Zusammenarbeit mit nahmhaften
„klassikfremden“ Musikern wie Joachim Kühn, Yusuf Lateef, Lalo Schifrin und
der WDR Big Band. Sie gestaltete eigene Programme mit Musiker-Größen wie Charlie
Mariano, Peter Fessler und Nippy Noya, spielte im Studio u.a. für Wolfgang Niedecken,
das Trio Farfarello und Manfred Krug. Auf der Bühne begleitete sie zwei Jahre lang die
„Jungen Tenöre“ und als Solistin wurde sie zum festen Bestandteil von zahlreichen
Musikfestivals.
Auch ihr neues Programm bietet wieder überraschende Momente: Elemente aus Jazz
und Blues, Pop und Klassik, Worldmusic aus verschiedenen Ecken der Welt und ein Hauch von Esoterik und Mystik verschmelzen
zu einem harmonischen, eindrucksvollen Hörerlebnis. Und wer wäre besser geeignet, ihre abwechslungsreichen Kompositionen
umzustetzen als einige der besten Musiker, die derzeit auf der hiesigen Szene zu finden sind. Allen voran natürlich Saxofon-
Altmeister Charlie Mariano, der in seiner langen Karriere alle Sparten von Jazz-, Welt- und Popmusik meisterhaft bediente. Und
da ist der unvergleichliche Peter Fessler, der mit seiner Stimme ein ruhiges, fast schon intimes Flair verbreitet. Ulla van Daelens
langjährige musikalische Begleiter Urs Fuchs am Bass und Mario Argandona (perc) sind mit ihrer Musik hörbar bestens vertraut
und sorgen wie auch Klaus Mages am Schlagzeug, Fethi Ak (perc) und Bernd Keul (b, keyb) für die stimmige Rhythmik.
Berthold Matschat sorgt mit seiner Mundharmonika für ein jazziges Flair im Stile eines Toots Thielemans, und Natasha Peterson
und Selcuk Sahinoglu bewegen sich auf dem feinen Grad zwischen Jazz, Weltmusik und Klassik.
„Metharphosis“ lebt von den fantasievollen und vielfältigen Ideen von Ulla van Daelen. Ihre Harfe bestimmt die Stimmungen der
einzelnen Stücke. Westlicher Pop/Klassik-Crossover auf höchstem Niveau trifft auf Klänge aus 1001 Nacht, mittelalterlich anmutende
Weisen und melancholische Melodien wechseln mit modern groovenden Popsongs. „Metharphosis“ ist ein rundweg unterhaltendes
Album, das aufgrund der Zeitlosigkeit und Vielfältigkeit der gebotenen Musik ein breites Publikum begeistern wird. Von
Jung bis Alt, pop-, jazz- oder klassikorientiert - jeder findet auf Ulla van Daelens neuem Album beste Unterhaltung nach seinem
Geschmack
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Ulla
van Daelen
„Metharphosis“
Westpark music 87113
Vertrieb: Indigo 
Ulla van Daelen (harp, el.-perc), Urs Fuchs (b, perc), Mario
Agandona (perc), Klaus Mages (dr, perc), Bernd Keul (b,
keyb), Berthold Matschat (harm, keyb), Natasha Peterson
(oboe), Selcuk Sahinoglu (cl), Fethi Ak (perc), Peter Fessler
(voc), Charlie Mariano (sax)
Veröffentlichung:
07.03.2005
[Info
als PDF] - 300kB
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